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28.06.2012 - 01.07.2012
17. Braunschweiger Mini Tage

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Christoph

Nun als ein Nachzügler (bei der Gründung war ich nun nicht anwesend :) möchte ich es mir nicht nehmen lassen, mich vorzustellen.

Ich bin Christoph Hennig, geboren im September 1980 in Quedlinburg, und seit dem auch in der Heimat geblieben.

Christoph Hennig

Nach dem Abi und Wehrpflicht machte ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) in Quedlinburg/Magdeburg und im Anschluss ein Studium der Informatik in Jena (das war schon besser). Das Studium schloss ich erfolgreich im März 2008 ab und seit dem bin ich in Quedlinburg auch in der Branche unterwegs.

Mein Wunsch ist es irgendwann meine Spezialisierung in der Algorithmik (Parametrisierte, Randomisierte, Appoximationsalgorithmen) ausleben zu können. Viele Probleme / Aufgabenstellungen lassen sich damit nämlich in erträglicher Zeit lösen :-)…

Nun so viel zur Theorie. Wie bin ich nun mit dem Mini in Kontakt gekommen?

Mit Autos hatte ich eigentlich bisher nicht viel am Hut, nur dass diese einem Zweck dienen mussten. Irgendwann bin ich auf die BMW MINI aufmerksamgeworden und fand die Teile nicht schlecht. So habe ich an diversen MEET MINI Events teilgenommen und konnte mir zumindest ein positives Bild von den Cooper S machen. Einmal bin ich ein MINI ONE Cabrio gefahren und hätte das Teil dem Verkäufer fast um die Ohren gehauen. So ein Sch…Motor und verkorkstes Interieur…

Den alten Mini habe ich eher durch einen Zufall kennengelernt, denn hier in der Umgebung sieht man nicht viele davon. Bei einer Radtour mit meinem Sohn haben wir in Thale drei alte Minis stehen sehen und uns diese angeschaut. Noch am selben Abend habe ich eine Probefahrt vereinbart…

Das Auto muss man schon fahren, um sich damit zu infizieren. Der hellgrüne Mini, den ich fuhr, war mit Weber-Doppelvergaser auf 1300er Motor und Sportauspuff ausgerüstet. Die Probefahrt war einfach nur geil, weil der Verkäufer auch noch dazu animiert hat, in den Kurven nicht zu bremsen….

Gerade mal zwei Wochen später stand dann der Blue Star auf dem Hof.

Nach nunmehr 3 Jahren, in denen sich das Auto in meinem Besitz befindet und ich bis auf den Motor, Scheiben und den Dachhimmel schon alles in der Hand hatte, war der Mini wirklich ein guter Kauf. Die Substanz ist gut, die Vorbesitzer haben da schon gute Arbeit geleistet, was den Erhalt des Fahrzeugs angeht. Eine Restaurierung der Karosse als auch Hohlraumkonservierung waren schon gemacht. Von mir wurden in den Jahren Fahrwerksteile, Bremsanlage, Auspuffanlage, sämtliche Gummis/Aufhängungen erneuert, Schaltwegeverkürzung (um die Synchronringe zu killen :), Chromteile, Spannungsmodul und sinnloserweise ein Radio verbaut.

So wie mit der Leistung ist es mit den Minis, man kann nicht genug davon haben und so gesellt sich in nächster Zeit ein weiterer Mini unter die fahrbereiten Autos auf unserem Hof :-).

Mit der Miniszene habe ich dann auch irgendwann den Kontakt gesucht. Ich bin auf die Werkstattpessimisten gestossen, weil das der einzige Club in der Nähe (wir sind viel in Leipzig unterwegs) ist. Ich denke mit Marko hatte ich mich dann auf einem der nächsten Treffen (Altenburger Ausfahrt) verabredet. Und fortan war ich dann auf einigen Treffen mit dabei und habe so nach und nach die Szene kennengelernt.

Da mir bei den Ausfahrten immer der Kurvenfaktor zu gering war und die Gegend in der ich lebe Kurven ohne Ende bietet (Harz, Kyffhäuser mit 36 Kurven auf 4.5 km) bin ich auf die Idee gekommen, das ganze in der Harz und Kyffhäuserausfahrt zu bündeln. Mini und Kyffhäuser sind wie füreinander gemacht…

Mini-Martin

Hallo zusammen.

Ich bin Martin Wesche geboren am 01.03.1980 in Halle/Saale und aufgewachsen in Landsberg, einem kleiner Ort bei Halle.

Nach meinem Abi und Zivildienst verschlug es mich dann nach Berlin um zu studieren. Mein großer Traum war es immer in der Autobranche arbeiten zu können und so entschied ich mich für ein Studium in der Fachrichtung Maschinenbau/Fahrzeugtechnik. Tja, aber leider war es wohl doch nicht das Richtige für mich. Mathe 2 war der ausschlaggebende Grund...

Also was mach ich nun? Ein wenig Technik sollte schon noch mit dabei sein. Die Wahl viel auf Wirtschaftsingenieurwesen. Ich hätte nie gedacht, dass es mir so viel Spaß machen würde! Die Prüfungen sind jetzt jedenfalls erledigt so bleibt nur noch das Praxissemester und die Diplomarbeit. Und ich hoffe/denke Ende 2006 hat sich das Thema Studium für mich erledigt und die Automobilbranche ist nicht auch mehr zwingend notwendig.

Für das Praktikum und die Diplomarbeit bin ich wieder umgezogen, Hauptgrund dafür war eigentlich meine Freundin Katrin. Jetzt wohne ich/wir in Wernigerode. Einige behaupten der Harz sei ein riesiges Sanatorium, aber ganz so schlimm ist es nicht. *grins* Es lässt sich jedenfalls vorzüglich mit dem Mini durch den Harz düsen und für mein 2. Hobby dem Mountainbike ist auch genug Auslauf. Also alles perfekt!

Der Vorteil ist jetzt auch das ich einen sicheren Platz für meinen Mini habe und nicht immer erst nach Landsberg fahren muss (dort stand der Mini während des Studiums) um eine Runde drehen zu können.

Bei meinem Spielzeug handelt es sich um einen 93 iger Cosmopolitan, also einem SPI. Gekauft hab ich ihn im September 1997( für 7000 DM mit 44000 km auf der Uhr), also im zarten Alter von 17. Dafür will ich mich noch mal bei meinen Eltern bedanken, dass sie mir damals das Geld geliehen haben. Ja wirklich nur geliehen, ich hab den Mini schön bei meinen Eltern abbezahlt!

Damals hatte ich noch absolut keine Ahnung von dem kleinen Engländer, aber so nach und nach traute ich mich an die anstehenden Reparaturen und "Verbesserungsmaßnahmen". Unterstützung bekam ich dann 99 durch die Werkstattpessimisten.

Gefahren wird er aber seit eh und je nur bei schönem Wetter was er mir mit sehr wenig Rost dankt. In den letzten Jahren hab ich viel an meinem und anderen MINIS geschraubt und dabei auch eine Menge gelernt. In der Zeit durchlief mein Cosmo einige Ausbaustufen, aber nun nach 9 Jahren fällt mir nicht mehr ganz so viel zum Schrauben ein.

Derzeitiger Stand:

Motor: 1293 ccm, BP6LF Zylinderkopf von MINI MANIA, KENT Nockenwelle 274i, 1.1.5 HHKHW, K&N 57i, leichte Schwungscheibe mit Turboautomat und A-Serien Kupplungsscheibe, leichtes DUPLEX Kettenkit, Turboölpumpe, Ölkühler, comp. Wasserkühler, LCB, RC40 2 Topf seitlich, Geradeverzahnter JACK KNIGHT Primärtrieb 1:1,043, langes Ölansaugrohr, verstärktes Differential, 3.21 Endübersetzung.... (der ganze Kram ist gut für 85 PS)

Fahrwerk: festgelegter Vorderachsrahmen, Adjusta Ride, Spax 14 fach, Negativkit vorne und hinten, einstellbare Zugstreben, hinterer starrer Stabi, Alubremstrommeln, 4-Kolben Alubremszangen für 10", Stahlflexbremsschläuche, 5x10 Exacton Felgen(Mayfair) mit Yokohama A032R...

Innenraum: nur das nötigste, also kein Radio, Dämmung und so ein andere Kram, 2 Sitzer, WIECHERS Überrollbügel mit H-Strebe, COBRA Monaco S Schalensitze, Tachoei mit Smiths Instrumenten...

Außen: viel Chrom Schnick Schnack, MK 1 Kühlergrill, MK2 Rücklichter...

Matthias

Dies sind meine persönlichen Erinnerungen, Gedanken eines Greenhorns, eines Einsteigers in die Miniszene.

Ich war so ungefähr 10 Jahre alt, da fiel mir ein Buch meines Vaters über Automobile aus dem Jahr 1968 in die Hände. Und an einem Foto eines Morris Cooper S bin ich irgendwie kleben geblieben.

Irgendwie hatte dieses winzige englische Wägelchen faszinierende Ähnlichkeit mit den Matchbox-Autos in meinem Schuhkarton, diese kleinen Räderchen, das etwas "hässliche Gesicht", das alles weckte in mir irgendwie kindliches Mitleid und den Beschützerinstinkt...

Der Kauf.

November 1998. Mein alter Peugeot 205 wollte nicht mehr so richtig, also war ich wieder einmal auf der Suche nach einem neuen fahrbaren Untersatz. Bisher hatte ich mich dabei immer sehr vernünftig entschieden, der Trabant war billig, der alte Opel Kadett danach auch, und auch der Peugeot war die fünf Jahre immer zuverlässig gewesen.

Diesmal wollte ich aber einmal unvernünftig sein und mir einen automobilen Traum erfüllen. Gut, finanziell waren ein 67er Shelby Mustang oder ein Volvo 850 Kombi einfach nicht realisierbar. Aber da gab es ja noch diesen Kindheitstraum, dieses kleine knuffige Auto aus England - der Mini!

In einer Autozeitung fand ich ihn dann: Mini, EZ 02/98, 1.500 km, schwarz, 46 kW, 16.900 DM. Standort bei einem freien Händler in Berlin. Telefonisch mit dem Besitzer des Ladens einen Termin vereinbart, Versicherung abgeschlossen und am Freitag, den 06.11.1998 mit einem Freund und den Kurzzeitkennzeichen nach Berlin gefahren. Ohne jemals das Auto in real gesehen zu haben... Für mich stand einfach fest, den nehme ich!

Es war bereits dunkel, als wir ankamen. Ich sah von außen auf dem Hof einen Mini stehen, ziemlich heruntergekommen und dachte sofort: hoffentlich ist das nicht meiner! Aber als der Händler mir meinen Mini zeigen wollte, ging er an dem genannten vorbei in eine hintere Ecke des Hofes. Dort stand er dann, etwas eingekeilt zwischen anderen Autos, aber er machte einen gepflegten Eindruck. Also schnell den Kaufvertrag aufgesetzt und er war meiner! (oder besser gesagt, erst mal gehörte er der Bank...)

Auf der Heimfahrt nach Leipzig musste ich mich regelrecht zügeln, der Motor war ja noch fast neu, also sollte ich die Drehzahl nicht über 3000 U/min schnurren lassen. Aber da der Renault Rapid meines Freundes eh nicht schneller wie 120 km/h lief, so regelte sich das fast von selbst. Und da bisher alle meine Autos einen Namen trugen, so bekam selbstverständlich auch der Mini einen: "Charly"

Kontakt zur Szene.

Seit ich Mini fuhr, versuchte ich auch irgendwie Kontakt zur Miniszene aufzunehmen. Da ich aber überhaupt keine Ahnung hatte, wo Clubs existierten, und ich keinen Zugang zum Internet hatte, blieb meine Suche irgendwie ergebnislos. Ich gab irgendwann einfach auf und fristete das Dasein eines einsamen Minifahrers...

Im August 2001 dann die unerwartete Wendung. Ich war gerade mal wieder unterwegs in Leipzig, als parallel zu mir ein Mini auftauchte, ich grüßte, das Mädel darin aber wild gestikulierte, ich aber nicht verstand, was sie wollte, bis sie mich drei Ampeln später an den Fahrbahnrand drängte. Sie hieß Kathrin und fragte mich, ob ich Lust hätte, bei ihrem Miniclub mitzumachen, und wir tauschten Telefonnummern und Email-Adressen aus.

Trotz das ich anfangs selbst Kontakt zu einem Miniclub gesucht habe, war ich skeptisch, wollte mich langsam rantasten.

Zu Ostern 2002 fuhr ich dann auf mein erstes Minitreffen, das traditionelle, clubinterne Ostertreffen der Werkstattpessimisten. Ich nahm als Verstärkung meine Schwester Ulrike mit, man kann ja nie wissen, schließlich war es mein erstes Automobiltreffen, und ich kannte nur diverse Berichte vom Wörthersee...

Was mich dann allerdings erwartete, übertraf meine kühnsten Hoffnungen... Die Truppe war so Klasse, ich als Neuer war sofort integriert, es wurde jede Menge Blödsinn verzapft, ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß an einem Wochenende, mir taten noch Tage später die Bauchmuskeln weh vom vielen Lachen!

Und mir war klar, da bleibst du dabei!

Uwe

Mini Pick Up / Baujahr 1974

Gekauft hab? ich ihn von einem Antiquitätenhändler direkt aus England am 25.10. 1996. Nach der Überführung aus dem Westen in den Osten ging's erst mal direkt in die eigene Werkstatt. Nach dem Feststellen sämtlicher Mängel, gab?s meinerseits ein größeres Erwachen...

Nach etwa einem Jahr war der Wiederaufbau, einschließlich Ganzlackierung, abgeschlossen. Doch die Freude hielt nicht lange. Nach nicht einmal einem halben Jahr kam der erste Getriebetausch à Ursache: Lagerschaden. Ich wechselte also den kompletten Motor mit Getriebe. (Metromotor) Auch die ersten Roststellen machten sich schon wieder bemerkbar...

Ein halbes Jahr später à wieder Getriebeschaden! Diesmal war die Schaltklaue weggerissen, die Folge war die totale Zerstörung des Getriebes. Naja, was soll?s, Not macht erfinderisch. Also baute ich aus drei 1000ern Getriebe ein neues zusammen.

Seid dem fahre ich einen 1300 cm³ Motor mit einem 1000er Getriebe. Aber läuft endlich ohne Probleme, außer einem etwas höheren Ölverbrauch. So dann habe ich 1999 dem Rost noch mal den Kampf angesagt und fast alles noch einmal komplett lackiert. Muss jedoch dazu sagen, das ich in diesem Jahr auch einen leichten Auffahrunfall hatte (Scheiß Einkreis-Bremse). Seid her hatte ich nur die üblichen kleinen Problemchen, wie Elektrik, Zündung, Aufhängung, Radlager, Räder und so weiter und so weiter...

Naja, dieses Jahr muss ich wieder zum TÜV. Da hab? ich sicher wieder was vor mir... Aber nichts desto trotz hoffe ich Euch alle bei den verschiedenen Treffen dieses Jahr zu sehen - NATÜRLICH MIT MINI!

Uwe

Stefan Stay Blue

Nachdem sich die Anderen schon vorgestellt haben, möchte auch ich es mir nicht nehmen lassen. Ich bin Stefan Weßner, Baujahr 1982 und somit das Küken der Pessimisten *sorry Martin*.

Wie kam ich eigentlich zum Mini. Schon immer hat mich das etwas Außergewöhnliche gereizt. Und Autos wie ein VW Käfer, Mini oder Ente sind ja wohl nicht grad massenhaft im alltäglichen Straßenverkehr zu finden. Schade eigentlich. Aber eines dieser Gefährte soll e es schon sein. Ausschlaggebend war letzt endlich eine Autozeitschrift, in der ein Miniumbau zu sehen war. Ein Mix aus Minipickup und Cabrio. Herrlich, das war es. Ich war jung und wollte das Auto...

Aber erst vergingen mal ein paar Jahre. Man macht die Schule zuende, sucht sich eine Lehre und probiert sein Glück bei der Fahrschule. Hat man dann sein Kärtchen (für die älteren Leser, der Euroführerschein ist jetzt in der Form wie einer Kredit... nein, eher Krankenkassenkarte ;)...), bittet man Mami und Papi um deren Fahrzeug. Aber das kann ja nicht immer so weiter gehen. Abhilfe schaffte mir das Internet. Hier fand ich Mini`s in allen möglichen Ausführungen. Mit viel Rost, etwas weniger Rost, überspachtelte, überteuerte und und und. Das man da schnell ins Fettnäpfchen treten kann, ist ja absehbar.

Also versuchte ich Kontakt zu Gleichgesinnten zu bekommen, die mir beim Kauf hilfreich zur Seite stehe. Man leitete mich dann zu den Werkstattpessimisten weiter, die in meinem Einzugsgebiet hausen. Ich glaube Martin war es, mit dem ich als erstes Kontakt aufnahm. Er und Alex nahmen sich dann an einem Samstag für mich Zeit. Ich hatte ein günstiges Angebot (so glaubte ich) in Leipzig Paunsdorf und diesen Mini auch schon Probegefahren. Es war einfach nur, ja wie sagt man, geil. Alles super und toll, keine Probleme. Die Bremsen sind nun mal nicht so gut wie bei neueren Autos. Und das da was Anschlägt oder eher ruckelt ist halt Minitypisch... Tja, naiv wie ich war, hätte ich sofort die 2000 DM gezahlt. Jedenfalls kamen Martin und Alex grad von einem Treffen, mussten am Abend noch zu einem Geburtstag und nahmen sich kurz Zeit für mich. Nach deren Einschätzung wäre dieser Mini nicht mal durch den TÜV gekommen. Ich sollte dann doch eher etwas mehr Geld ausgeben und eine gute Basis kaufen.

Dies tat ich dann auch. Und nachdem viel Zeit mit Suchen verging, fand ich meinen jetzigen Mini. Nur per Zufall beim Vorbeifahren. Ein 1996 Blue Star, mit allem was ich so gern am Mini haben wollte. Ich war aber so auf ihn fixiert, das ich einen Tag drauf mein Moped schnappte und dahin fuhr. Und nun steht er hier wohlbehütet in meiner Garage. Das war so meine kleine, viel zu lang geratene, Geschichte...

Stay Blue!

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